Wie sieht das per­fek­te Stel­len­pro­fil für einen Busi­ness Deve­lo­p­ment Mana­ger oder Inno­va­ti­ons­ma­na­gers aus? 

dirk_schroeder
dirk_schroeder

Berater, Entwickler, Netzwerker

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Wenn wir die „Job Descrip­ti­on“ mit dem Sport und hier kon­kret mit der Leicht­ath­le­tik ver­glei­chen, dann suchen wir einen Zehn­kämp­fer – wird ohne­hin als die Königs­dis­zi­plin bezeich­net. Wir suchen kei­nen Sprin­ter, kei­nen Hoch­sprin­ger, kei­nen Speer- oder Ham­mer­wer­fer. Was wir brau­chen, ist jemand der Bran­chen­wis­sen hat und der sich in allen Unter­neh­mens­be­rei­chen gut aus­kennt. Es geht nicht dar­um, alles im Detail zu wis­sen oder der Fach­mann in einer bestimm­ten Dis­zi­plin zu sein, son­dern dar­um, den Über­blick über eine Orga­ni­sa­ti­on zu haben. 

Ich habe mir sehr vie­le Stel­len­an­zei­gen ange­se­hen, wo ein Busi­ness Deve­lo­p­ment Mana­ger oder Inno­va­ti­ons­ma­na­ger gesucht wird und fest­ge­stellt, dass die Anfor­de­run­gen von Bran­che zu Bran­che und Unter­neh­men zu Unter­neh­men unter­schied­lich sind. Denkt dar­an, das „Super­girl oder den Super­man“ gibt es nicht und ihr wer­det auch kaum jeman­den fin­den, auf den das fol­gen­de Pro­fil per­fekt passt – da müsst ihr euch dann schon in der „Mar­vel“ Welt umsehen. 

Bevor ich ein­zel­ne wich­ti­ge Fähig­kei­ten auf­zäh­le, möch­te ich den für mich wich­tigs­ten Punkt her­vor­he­ben. Begeis­te­rung. Für mich der Schlüs­sel für die Beset­zung der Stel­le bzw. des Stellenprofils.

 

Haupt­auf­ga­ben

Dei­ne Haupt­auf­ga­be ist es neben der Geschäfts­lei­tung, dei­ne Kol­le­gen, dein Team also dei­ne Mit­strei­ter und vor allem und in ers­ter Linie poten­ti­el­le Kun­den vom Pro­jekt bzw. von der Idee über­zeu­gen. Das gelingt nur, wenn du auch für die Sache brennst. 

  • Betriebs­wirt­schaft­li­ches Stu­di­um oder Inge­nieurs­stu­di­um mit wirt­schaft­li­chem Schwerpunkt

Das hilft die Zusam­men­hän­ge in einem Unter­neh­men zu erken­nen und zu bewer­ten und dar­aus die rich­ti­gen und zukunfts­fä­hi­gen Schlüs­se zu ziehen.

  • Mind. 5 Jah­res Berufserfahrung 

Am bes­ten in der glei­chen Bran­che, das ver­kürzt die Ein­ar­bei­tungs­zeit, da die Bran­che bereits bekannt ist und man sich nur noch in die Orga­ni­sa­ti­on, Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen ein­ar­bei­ten muss. 

  • Pro­jekt­er­fah­rung / Problemlösungskompetenz

Der Kan­di­dat soll­te schon Pro­jekt­er­fah­rung in der Ent­wick­lung von neu­en Produkten/Dienstleistungen haben. Dar­über hin­aus ana­ly­ti­sches und stra­te­gi­sches Denk- und Durchsetzungsvermögen.

  • Struk­tu­rier­te Arbeitsweise

Kom­ple­xe Auf­ga­ben­stel­lun­gen müs­sen in logi­sche und nach­voll­zieh­ba­re Schrit­te auf­ge­teilt wer­den können. 

  • Ver­triebs­er­fah­rung, Mar­ke­ting- und Kommunikationskompetenz

Um eige­ne Ideen intern und extern ver­kau­fen zu kön­nen ist es unab­ding­bar, dass der Stel­len­in­ha­ber eine Ver­triebs­per­sön­lich­keit ist und sou­ve­rän auf allen Hier­ar­chie­ebe­nen auf­tritt und sei­ne Geschäfts­op­por­tu­ni­tä­ten vor­stellt und ver­tritt. Wich­tig ist, dass immer der Fokus auf den Kun­den gerich­tet ist und die­ser Fokus immer im Mit­tel­punkt der Argu­men­ta­ti­on steht. 

  • Erfah­rung mit agi­len Ent­wick­lungs­me­tho­den und einer Start-Up Mentalität

Wich­tig ist die Lust auf Neu­es und dar­auf sich immer wie­der für neue The­men zu moti­vie­ren. Start-Up Men­ta­li­tät bedeu­tet auch sich für sei­ne Idee gegen Wider­stän­de ein­zu­set­zen. Ent­wick­lungs­me­tho­den sich wich­tig, um sich Schritt für Schritt dem Ziel zu nähern. 

Quint­essenz:

Super­man nein – Zehn­kämp­fer ja. Hier ist ein All­roun­der gefragt, der den Markt und der das bis­he­ri­ge unter­neh­me­ri­sche Han­deln gut kennt. Klar, hier ist natür­lich eine Ein­ar­bei­tungs­zeit erfor­der­lich. Busi­ness Deve­lo­p­ment oder Inno­va­tions-Ent­wick­lung (gera­de über die Bran­chen­lo­gik hin­aus) ist kein Sprint son­dern ein Dau­er­lauf, wo es gilt an vie­len Stell­schrau­ben zu dre­hen. Die­se Stell­schrau­ben befin­den sich über­all in der Orga­ni­sa­ti­on. Der Stel­len­in­ha­ber muss ein auf­ge­schlos­se­ner Mensch sein, der in der Lage ist, Füh­rungs­kräf­te, Mit­ar­bei­ter und auch Mei­nungs­ma­cher zu überzeugen. 

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